Unser Dojo in Schwickartshausen
Nach der Rückkehr 1984 machten wir uns hier an unserem Wohnort Schwickartshausen auf die Suche nach einem Trainingsraum. Nach einer Zeit im Raum einer örtlichen Gaststätte, den wir verlassen mussten, konnten wir 1986 auf einem nahe gelegenen Aussiedlerhof einen ehemaligen Kornboden im oberen Stock mieten, der zwischenzeitlich als Hühnerstall genutzt worden war. Viele Arbeitsstunden später, von uns und vielen Aikidoka, war es ein ganz schönes Dojo geworden. Neben dem regulären Training kam damals auch noch das monatlich stattfindende Zentraltraining dazu.
Leider wurde der Hof 1990 verkauft und die neuen Besitzer waren nicht an einem Aikido-Dojo interessiert. So wurden wir gezwungen, wieder neu anzufangen. Damit uns so etwas nicht noch einmal passiert, empfahl der ehemalige Hanauer Aikidoka und Architekt, Eugen, doch den Dojobau auf dem eigenen Grundstück als Wohnhausanbau zu wagen.
So war dann im Frühjahr 1991 der erste Spatenstich. Bereits im Sommer 1991 fand das erste Training im eigenen “Dojo” statt (zu diesem Zeitpunkt ein großes Erdloch mit einer Betonplatte). Und wieder viele, viele Arbeitsstunden von vielen, vielen Aikidoka später ist ein tolles Dojo daraus geworden. Noch heute investieren Uchideshi, Gashuku-Gruppen und andere Aikidoka ihre freie Zeit, um das Dojo und die auch entstandenen Uchideshi Räume weiter zu verbessen und verschönern. So hat neben den Aikidotechniken auch dieses Verständnis vom Iwama Dojo zum Dojo Schwickartshausen gefunden, was wir mit sehr viel Dankbarkeit, Respekt und Freude sehen.
Kamisama in Schwickartshausen
Dojo 2009
Dojo 1991





